Konzert: HI5 // Ark Noir

HI5 – Minimal Jazz Chamber Music

Pulsierende Grooves stehen in deren Kompositionen ebenso im Mittelpunkt wie meditative Klangbilder und halsbrecherische Improvisationen. Komplexe Strukturen treffen auf eingängige Melodien, Minimal-Music-Elemente auf Jazz und Rock, Bezüge zur Tradition stehen der Suche nach neuen Klängen gegenüber. Häufig setzen sich die Stücke dieser Band aus eigenständigen Teilen zusammen und erzählen dabei kleine Geschichten ohne Worte, die zu einer großen Erzählung zusammenfließen. Mit dem fünften Album ‚FÜNF’ beweisen die vier Tiroler, dass auch Instrumentalmusik unter die Haut gehen kann.

Die Addition von technischer Versiertheit und dem perfekten gegenseitigen Verständnis der vier jungen Musiker erzeugen einen erfrischenden und absolut mitreißenden Bandsound. Das Quartett lässt die großen musikalischen Parameter Melodie, Harmonie und Rhythmus in mal lyrischen, mal wuchtigen, teils verwunschenen, manchmal hymnischen Stücken ineinander aufgehen und performt diese mit unglaublicher Dynamik.

Der sanfte Wechsel von Entspannung und Erregung, Komplexität und Einfachheit ist es, der die Musik auszeichnet.

 

Ark Noir

Die fünf Musiker der Münchner Band Ark Noir treffen mit ihrem Sound, den sie frisch und unabhängig von Genreclichées aus Saxophon, Gitarre, Synthesizer, Bass und Schlagzeug generieren, den Nerv der Zeit. Ein Bandsound der relevant ist, weil er die Vielschichtigkeit und die schnellen Veränderungen der Jetzt-Zeit kommentiert.
Ihre Musik ist komplex, aber dennoch wirkt sie auf eine hintergründige Weise warm vertraut. Der Sound stimuliert, groovt unterbewusst und psychomotorisch. Man ist angefixt sich zu bewegen, mit dem Klang zu interagieren. Rhythmus und Harmonie schaffen ein idiosynkratisches Klangrelief in dem man sich verlieren will.
Improvisation und Interaktion sind zentrales Element; jedoch will sich keiner der jungen Musiker ton-inflationär beweisen, sondern bedeutungsvolle Geschichten erzählen. Auf Basis der somnambulen Sicherheit im Zusammenspiel der fünf Instrumentalisten entsteht ein feinfühliger, musikalischer Diskurs.
Der eigenständige Sound der Band lässt elektronischen und akustischen Jazz verschmelzen – und schielt ganz bewusst auf die klanglichen und groovenden Errungenschaften des HipHop der 90er Jahre – ist dabei dennoch tief in der Fusionmusik verwurzelt.
Bei den energetischen Livekonzerten von Ark Noir überwältigt das kohärente Weltall voller Melodien und Rhythmen. Im Repertoire des Quintetts entwickeln ausgedehnte Songnarrativen weite Spannungsbögen – die teilweise elektronisch erweiterten Sounds entspinnen einen vielschichtigen Sog an Schwingungen.

 

23.02.2017 / Einlass: 19:30 Uhr / Beginn: 20:30 Uhr / Karten: VVK: 10 Euro zzgl Gebühren / Reservierung: 11 Euro (reservierung@milla-club.de, begrenztes Kontingent) / Abendkasse: 13 Euro

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