Konzert: Klan / AB Syndrom

„Wir wachsen nach innen / Wir messen uns nicht an den Dingen / Wir geben uns Zeit, wir geben uns Sinn / Wir geben uns einfach hin“ – man sollte nie aufhören, sich vorzustellen, wie die Welt am besten wäre. Stefan und Michael machen deutschen Pop: klar und cool, selbstironisch und kritisch, geradlinig und emotional. Und vielleicht ist das die größte Stärke von KLAN: den Fragen ihrer Zeit mit Mut und Offenheit gegenüberzutreten und dabei der Schwere Leichtigkeit zu verleihen. Ihr erstes Album erscheint 2018 in Zusammenarbeit mit Tim Tautorat, der bereits den LPs von Faber, Annenmaykantereit oder den Kooks seine musikalische Handschrift gab.

Stefan und Michael sind Brüder. Aufgewachsen mit Kirchenchor und Straßenmusik, wird der eine Gitarrist und der andere geht nach Berlin, um Medizin zu studieren. Dort kommen sie 2016 als Musiker und Texter wieder zusammen und arbeiten an ihrer eigenen musikalischen Vision. Einem Sound, der urban und modern ist, dem man aber die organischen Wurzeln im Soul und Trip Hop anhört. Und genauso, dass die beiden zu Techno feiern gehen und Stefan lange Zeit harte Gitarrenmusik gemacht hat. Ihre Shows zeigen, dass die kraftvollen Songs und Michaels Authentizität auch live eine mitreißende Dynamik und poetische Magie erzeugen. Besonders, weil da zwei Musiker auf der Bühne stehen, die nicht nur ein Gespür für große Melodien haben, sondern auch eine Botschaft.

Support: AB Syndrom

AB SYNDROM , das Berliner Duo, das seit 2017 mit seinem Vocal – Chop – Hit „Flaggschiff“ von sich reden macht, veröffentlicht im März 2018 mit „PLASTIK“ ihr heiß erwartetes drittes Album. Mit weit über 1 Million Streams auf Spotify und Airplay auf radioeins und Fritz, erspielte sich die Band ihren Platz im progressiveren Teil der deutschsprachigen Musikwelt.

Das Percussion – und Elektronik – Geplucker und das vertrackte Schlagzeugspiel bilden die Grundlage für die Poesie von Frontmann Bennet. Seine Texte sind sehr persönlich bis autobiografisch und bieten Einblick in ein junges Seelenleben, das dank auffälliger Stimmverfremdung (Stichwort „chopped and screwed“, pitched, etc. pp) und lyrischer Abstraktion dennoch undurchsichtig und schwer zu fassen bleibt.

Ihren Ansatz haben AB SYNDROM über die drei Alben konsequent weiterentwickelt. Auf „Plastik“ erreicht die musikalische Symbiose nun ihren bisherigen Höhepunkt. Das Album klingt reifer, runder und erwachsener ohne dabei jedoch an Eigenwilligkeit einzubüßen. Und der lyrische Blick wagt sich auf Plastik erstmals aus dem innersten, privaten heraus nach außen.

AB SYNDROM haben mit „Plastik“ ein sehr zeitgenössisches Album aufgenommen, sicher kantig genug um weiterhin die Geister zu scheiden und ab März wird es dann auch endlich auf die wartende Meute losgelassen und die Clubs und Festivals zum Beben bringen!

17.4.2018 // Einlass 19.30 Uhr // Beginn 20.30 Uhr

VVK 12€ zzgl Geb.  / Abendkasse 15€

Karten hier