Theater: EIGENGRAU – von Penelope Skinner

***präsentiert von theater…und so fort

Theater im Milla-Club?
Warum nicht? Nach dem das renommierte ‚theater … und so fort‘ aufgrund
eines eklatanten Wasser- und Asbestschadens seine Pforten in der
Kurfürstenstraße schließen muss hatte Till Hofmann spontan die Idee, der
bereits seit August fertig geprobten Produktion ‚eigengrau‘ für 2 Abende
ein Zuhause zu geben.
Der Milla-Club ist eine absolut passende Location für dieses abgefahrene
Stück von Penelope Skinner.
Lasst Euch überraschen!

 

Info zum Stück hier:
http://www.undsofort.de/stueck/eigengrau,1021

 

mit Isabelle Cohn, Teresa Sperling, Pablo Nina und Stefan Voglhuber
Regie: Heiko Dietz
Raum/Licht: Heinz Konrad
Veranstalter: TheaterRaum München
Aufführungsrechte: Jussenhoven & Fischer, Köln
Übersetzung: Julian van Daal

 

„Ich wusste, Du würdest mich nicht verlassen. Und dann bin ich
aufgewacht.“

Die überzeugte Feministin Cassie hat ihre neue Mitbewohnerin Rose über das
Internet gefunden. Mark und sein Mitbewohner Tim sind gemeinsam zur Uni
gegangen. Und obwohl die vier Londoner so gar nichts gemeinsam haben,
kreuzen sich ihre Wege auf eine Art, die an Vorsehung grenzt.

Penelope Skinner zeichnet mit ‚eigengrau‘ ein Bild von Stadtbewohnern, die
keinen Clash von Nationalitäten benötigen, um multikulturell zu sein.
Zusätzlich zeigt sie anhand ihrer Figuren auf, dass jeder Mensch mehr als
ein Gesicht hat, dass seine äußere Haltung nicht sein Inneres widerspiegeln
muss, und dass jeder Mensch einen überraschen kann, wenn man es nur
zulässt.
Skinner macht jedoch auch klar: Diese Menschen wissen nicht immer, was sie
wollen, und wenn sie es doch wissen, ist es mitunter schon zu spät.

Penelope Skinner wirft die Frage auf, wie verschieden Menschen sein
müssen, um nicht trotzdem noch das Gleiche zu wollen, und welcher Glaube
etwas bewirken kann: ob es nun die totale Gleichstellung der Geschlechter
ist, der Glaube an sich selbst und seine Männlichkeit, der Glaube an das
Schicksal und das vollkommene Glück durch bloße Überzeugung – oder einfach
nur der Glaube daran, dass man einen geliebten Menschen auch nach seinem
Tod nicht verlieren muss, solange man seine Asche in einer Porzellankatze
mit sich herumträgt.

Eigengrau, auch Eigenlicht (die deutschen Bezeichnungen sind auch im
englischen Sprachraum üblich) oder Eigenrauschen, ist die Farbe, die man in
völliger Dunkelheit sieht.

 

23.12.2017 / Einlass 19:o0h / Beginn 20:00h /19,-€ und 13,-€ (erm., Schüler/Studenten)
/Und zudem das Benefiz-Ticket für 25,-€

Karten- HIER