Secret Garden // Milla Club und Haus der Kunst

Milla Club und Haus der Kunst präsentieren:
Secret Garden

Eine Bühne am Haus der Kunst im Rahmen des 375 Hektar Musik- und Theaterfestival und Bayern Spielt im Englischen Garten.

26.- 29.08.2021

Zwei Tage Programm vom Haus der Kunst, gefolgt von zwei Tagen Programm der Milla, vereint auf der Terrasse des Hauses der Kunst.

Mit: Sedef Adasi, mobilegirl, Emiranda, Sophia Kennedy, Charlotte Brandi, Conny Frischauf, Taz Chernill, Caitlin van der Maas und Anna Gschnitzer

***präsentiert von Bayern2/ Zündfunk

 

26.8.
Sedef Adasi
Emiranda

27.8.
mobilegirl
Emiranda

28.8.
Anna Gschnitzer (Lesung)
Caitlin van der Maas (Lesung)
Sophia Kennedy

29.8.
Conny Frischauf
Taz Chernill
Charlotte Brandi

(mehr KünstlerInnen Infos unten)

 

26.-29.08.2021

Einlass 26. & 27.08.: 19:30 // Beginn: 20:00

Einlass 28. & 29.08.: 18:30 // Beginn 19:15

 

Tagestickets: VVK 10 Euro

Kombitickets 2 Tage: VVK 18 Euro

Tickets hier

 

Findet auch bei Regen statt!

 

29.08.:

Conny Frischauf 

Die Wiener Künstlerin Conny Frischauf verbindet in ihren Stücken Elemente aus Kraut,
LeftfieldElectronica und Synth Pop zu einer Musik, die Traditionen zwar spielerisch aufnimmt, diese
jedochgänzlich neu verhandelt und in einen gegenwärtigen, frischen Klang überführt. Nach
Veröffentlichung der beiden EPs „Effekt & Emotion“ (International Major Label, 2018) und„Affekt &
Tradition“ (Kame House, 2019) legt sie mit „Die Drift“ nun ihr Debütalbum vor. Darauf gelingt es
Frischauf experimentelle Soundstrukturen in den Mikrokosmos eines Pop-Songs zueinzubetten und
daraus ein Album zu formen, das die klangliche Tiefe einer freien Musik besitzt und dennochdurch
einen unwiderstehlichen Pop-Appeal auch auf einer sehr unmittelbaren Ebene funktioniert. Für die
Co-Produktion, Mixing und Mastering von „Die Drift“ zeichnet sich der Tonmeister und Musiker SamIrl
verantwortlich.„Es geht rauf, rauf, rauf“ – mit dieser alleinstehenden Zeile beginnt die Reise, innerhalb
derer ConnyFrischaufs Stimme als zentrales Medium fungiert, indem sie selbst zum Instrument wird;
rhythmisch,schnalzend, im Zusammenspiel mit den elektronischen Drummachine-Grooves oder als
Träger von Worten.Sprache als Laut, als sich verfremdendes Material, der assoziativen
Gesamtwirkung folgend. Texte, die nichtnur erzählen, sondern zudem Perspektiven, Verortungen und
Verwirrungen ermöglichen. Drinnen ist draußenist dazwischen ist rechts ist links ist vorne ist hinten,
bis alles auf dem Kopf steht. Eine endlose Drift, wie esder Albumtitel überschreibt, das Erzeugen von
Strömungen an der Wasseroberfläche durch sich ständig inBewegung haltender Wellen.Das
umfangreiche Instrumentarium, das Frischauf verwendet, verleiht den Stücken einen
Farbenreichtum,der sich bei aller Verspieltheit nie überlädt, sondern stets transparent und zugunsten
eines jeden einzelnenKlanges arrangiert ist. Die Komplexität der Einfachheit.

 

Taz Chernill

Wäre die Popmusik im 19. Jahrhundert, mit den Mitteln des 21. Jahrhunderts
hervorgebracht worden, so hätten wir das TAZ CHERNILL zu verdanken. Sounds,
die hoffnungslos versuchen die Moderne einzuholen und ihr gleichzeitig mit
Lichtgeschwindigkeit voraus eilen.
Songs, die die Stimme einer zukünftigen Generation spiegeln. Einer Generation, die
unter Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivität leidet. Geplagt von einem geringen
Selbstwertgefühl, das zu hohe Anforderungen an sich selbst stellt und unter dem
akuten Bedürfnis, von anderen bewertet zu werden, innerlich zerbricht.
Die Band selbst definiert ihr Genre als polyphonic popcore: Eine Symbiose aus
den Entwicklungsarten klassischer Musik-Tradition, der Schärfe elektronischer
Popmusik und der überschwänglichen Energie des Rock.

 

Charlotte Brandi 

Nach ihrem sehr erfolgreichen Solo-Debüt im Jahr 2019 hatte Charlotte
Brandi jede Menge Pläne, wie es weitergehen sollte. Und dann kam
Corona. Und alles wurde anders.
Erstmals veröffentlicht Charlotte Brandi nun mit ihrer EP „AN DAS
ANGSTLAND“ am 4. Dezember deutschsprachige Stücke – und die strotzen
nur so vor Eigenwilligkeit und Stärke.
Im Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 findet Brandi in einem lahmgelegten
Berlin erstmals die lang ersehnte Ruhe, sich intensiv dem Schreiben von
deutschen Texten zu widmen. Dabei kann sie auf jahrelanges Dichten von
Lyrik und eine gewisse Affinität zu deutschem Rap zurückgreifen. Wie ein
unbemerkt gereifter Apfel fällt Brandi nun die Entscheidung, einige ihrer
Gedichte zu vertonen, in den Schoß. „Das macht unheimlichen Spaß, weil
es eine erstaunliche Kraft hat, in der Muttersprache zu texten“, beschreibt
Brandi das Öffnen der Tür zu diesem Neuland.
„AN DAS ANGSTLAND“ ist ein Vierklang, bestehend aus vier Stücken, die
Anfang, Mitte und Abschluss bilden